Tres – Ein Film von und mit geistig behinderten Schüler*innen

TRES – Ein Film von und mit geistig behinderten Schüler*innen

im Buch „Engagiert für Kultur“
Daniel G. Stephan
Beitrag vom 26.10.2020

Engagiert für Kultur
Bernd Wagner, Kirsten Witt (Hrsg.)
Klartext Verlag
Essen, 2003

Aus dem Klappentext:

„Über zwei Millionen Menschen sind ehrenamtlich im Kulturbereich tätig. Nicht nur die reichhaltigen Aktivitäten der Musik-, Heimat-, Literatur- und vielen anderen Kulturvereine könnten ohne das ehrenamtlich-bürgerschaftliche Engagement zahlreicher Menschen nicht stattfinden, sondern auch die Angebote von Museen, Theatern, Bibliothken, Kulturzentren und Bürgerhäusern wären ohne die vielfältigen Formen freiwilligen Engagements eingeschränkter und ärmer.
Durch ihre Arbeit bereichern und erweitern die ehrenamtlich Engagierten die Leistungen der Kulturinstitutionen, tragen dazu bei, dass die Angebote bürgernäher orientiert sind, erhöhen die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit den Kultureinrichtungen ihrer Stadt und geben vielen Menschen die Möglichkeit, sich am kulturellen Leben aktiv zu beteiligen.
Die in diesem Band dokumentierten Erfahrungen machen jedoch auch deutlich, dass ehrenamtliche Arbeit kein Ersatz für Leistungs- und Personalkürzungen der öffentlichen Hand sein kann.
Das Buch gibt anhand von über 50 konkreten Erfahrungsbereichten aus nahezu allen Kultursparten einen Einblick in die vielgestaltigen Formen ehrenamtlich-freiwilliger Arbeit im Kulturbereich. Mit der Darstellung soll auch zur Nachahmung angeregt werden.“


Im Jahr 2001 / 2002 nahm ich am Berliner Modellprojekt „FSJ Kultur“ teil. Das Freiwillige Soziale Jahr fand damals zum ersten mal im kulturellen Bereich statt. Der Ort meiner Wahl war das Medienzentrum Clip im Stadtteil Schöneberg, wo ich innerhalb dieses Jahres ein eigenes Medienprojekt umsetzen durfte.

Dafür suchte ich mir das sonderpädagogische Förderzentrum Finkenkrug-Schule in Wilmersdorf aus. Zusammen mit dem sehr engagierten Lehrendenteam bestehend aus Uta Eling, Hans Satzger und Susanne Esper stemmten wir ein Schwergewicht der Medienpädagogik: Innerhalb eines Schuljahres filmten Schüler*innen mit körperlichen und geistigen Behinderungen ihren eigenen Spielfilm (zu einer Zeit als etwas namens YouTube noch Jahre entfernt war …)

Dieses Projekt habe ich in dem Sammelband zu ehrenamtlicher Arbeit dokumentiert.

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