Gender formen – Eine Beobachtung von Rollenbildern im System der Massenmedien

Gender formen

in: Gender – Medien – Screens: (De)Konstruktionen aus wissenschaftlicher und künstlerischer Perspektive
Daniel G. Stephan
Beitrag vom 08.02.2021

„Gender – Medien- Screens: (De)Konstruktionen aus wissenschaftlicher und künstlerischer Perspektive“
Elizabeth Prommer (Hrg), Martina Schuegraf (Hrg), ClaudiaWegener (Hrg)
ISBN:978-3-86764-440-2
UVK Verlagsgesellschaft, München, 2015

Aus dem Klappentext:

In den Beiträgen des Bandes kommen Wissenschaftler(-innen) und Künstler(-innen) aus unterschiedlichen Disziplinen zu Wort. Inhaltsanalytisch wird die (Re-)Präsentation von Geschlechterbildern in Werbung, Reality-TV, Film und Online-Medien sowie deren Wandel untersucht. (…)
In einem abschließenden kapitel setzen sich Filmemacher(-innen) mit der (De-)montage von Gender durch Schnittsysteme und mit der künstlerischen Konstruktion von Identität auseinander.


Über den Text:

In der Montage eines Filmes konstruieren Editoren und Editorinnen nicht nur die Geschichte. Nein, mit ihr wird die Form der Figuren erschaffen. Dabei bedienen wir uns bekannten Rollenbildern, auf die das Publikum aufgrund ihrer Erfahrung bauen kann, oder brechen mit ihnen.

Augenblicke, Nuancen, Sekunden oder gar Frames können zu einer Charakterisierung einer Figur beitragen und sie in die ein oder andere Richtung unserer Wahrnehmung lenken. Wie verhält es sich also in der Montage mit der Konstruktion von Gender? Losgelöst von der politischen Diskussion interessierte mich die Untersuchung von Rollenbildern auf Basis von Niklas Luhmanns Systemtheorie. Wie werden diese Rollen im System der Massenmedien wahrgenommen? Wie wird durch sie kommuniziert? Und vor allem: wie verändern sie sich?

error: